The castallated Rhine – englische Künstler am Rhein und ihre Rolle in der Rheinromantik

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Der Rhein, besonders der Mittelrhein, zählte zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu den wichtigen Etappen der englischen Reisenden auf dem Weg nach Italien. Frau Dr. Irene Haberland aus Bonn, promovierte Kunsthistorikerin, folgte den Spuren der englischen Touristen und Künstler, Schriftsteller oder Verleger auf dieser Reise.

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John Forbes Hardy (1825-1880), St. Goar und Burg Rheinfels, 1848. Öl auf Leinwand. Mittelrhein-Museum Koblenz / Dauerleihgabe der IHK Koblenz.

Insbesondere beleuchtete Frau Dr. Irene Haberland die Reise des berühmten Malers William Turner entlang des Mittelrheins im Jahre 1817. Auf dieser Rheinreise fertigte er unzählige kleinformatige Bleistiftskizzen markanter Bauwerke und Naturlandschaften unserer Region für englisch-sprachige Reiseführer an. Zu jener Zeit waren solche Reiseführer über den wildromantischen Rhein ein Verkaufsschlager in England.

Weiterhin verglich die Referentin auf amüsante Weise wie verschiedene Maler der Romantik ihre künstlerische Freiheit im Rheintal auslebten, was nicht immer den realen Verhältnissen entsprach.

Auch deutsche rheinische Maler wie Andreas Achenbach, Johann Caspar Scheuren und Ludwig Tacke, die an der preußischen Kunstakademie in Düsseldorf studiert und teilweise gelehrt haben, beeinflussten stilbildend die europäische Historien-, Landschafts- und Genremalerei.

V. l.: Stadtarchivar Bernd Geil, Referentin Dr. Irene Haberland und LAV-Vorstandsmitglied Ruth Blecher

Mit diesem Vortrag endete die Vortragsreihe 2023 „Das Rheinland als Schmelztiegel der Völker:
Fremde, Zuwanderer, Reisende“.

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